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Es war ein ziemlich langer Weg für Eric Clapton: vom Blues-Puristen zu einem Gott an der Rockgitarre, vom Country-Pop-Balladensänger zur klassischen Rockikone bis hin zu seinem derzeitigen Status als vielseitige Legende, die alles von Blues bis Neo-Soul spielt.

Alle diese unterschiedlichen Aspekte können Sie in seinem Konzert sehen, das im New Yorker Madison Square Garden aufgezeichnet wurde, um Geld für das Drogen- und Alkohol-Rehabilitationscenter des Gitarristen in der Karibik einzuspielen. Natürlich erhalten Sie eine gesunde Dosis von Clapton als Frontmann der fast zwei Stunden dauernden Show, von den zu erwartenden Songs "Layla" und "Tears in Heaven" bis zu "River of Tears", dem vielleicht besten Song seines 1998 entstandenen Albums Pilgrim (zu hören ist hier ein mehr an Gospel orientiertes Arrangement).

Aber seine Stunde ist erst wirklich gekommen, wenn er mit seinem Gitarrenspiel Sheryl Crows "Different Kind" begleitet, dem Saxophonisten David Sanborn während "Little Wing" einige heiße Rhythmen beisteuert oder mit Bob Dylan zu "Cross-Roads" harmoniert. Wenn Eric Clapton Mary J. Bilge begleitet, wirkt das vielleicht ein wenig seltsam, aber spätestens, wenn er mit einem energiegeladenen "Sunshine of your Love" eine Zugabe gibt, ist klar, dass alle viel Spass bei der Show gehabt haben.
 

Eric Clapton

Eric Clapton & Friends in Concert

1. Intro / Driftin’
2. Hoochie Coochie Man
3. River Of Tears
4. Going Down Slow
5. My Favorite Mistake
6. Difficult Kind
7. Little Wing
8. Be Happy / You Bring Me Joy
9. Not Gon’ Cry
10. Tears In Heaven
11. Change The World
12. Old Love
13. Wonderful Tonight
14. Layla
15. Don’t Think Twice, It’s All Right
16. Crossroads
17. Sunshine Of Your Love

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