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Jedenfalls war es ein interkulturelle Begegnung. Jake und Elwood wollten wider Anraten meinerseits jeweils eine ganze Tortilla verspeisen. Nun fast gelang es, jedoch mit fatalen Folgen...
Seitens meiner spanischen Mitbrüder hörte das Staunen nicht auf, als nach 1 ½ Tagen der wöchentliche Bierverbrauch einer 12 köpfigen Kommunität getoppt wurde. Und noch heute wird sich hier mit begeisterten, fast glasigen Augen an den Abschiedsabend mit deutschem Fassbier und deutscher Küche erinnert.
Erinnert sei noch an den wunderbaren Zapfhahn am Tisch („Lass doch mal laufen“) und natürlich Jakes „Eroberung“ - nur zum Trost Jake: Zölibat macht sexy! Na ja, anders wäre die Sache verlaufen, wenn sie vorher die Toilette besucht hätte (okay Jake, wir sind quitt mit Hamburg Reeperbahn...).
Also Jungs, habe die Zeit mit euch hier sehr genossen und bin dankbar für unsere Freundschaft, der auch Magen-Darmgrippe, Flugangst und Kreislaufprobleme nichts anhaben können. Freue mich schon auf die nächsten Skatrunden mit einem Bierchen. Vielleicht in Lübeck?
Euer Prediger
Madrid 15.12.2005
Blues Trip 03.-10.03.2005
Societé Jesuit Madrid
Also da waren wir: Elwood und Jake besuchten mich in Madrid:
Aber es ist würdig und Recht diesen kleinen Rückblick auf den diesjährigen Blues-Trip mit einem kleinen Loblied auf den ermöglichenden Billigflieger zu beginnen.
Trotz widriger Umstände (ich will deinen Durchfall jetzt nicht in Details beschreiben Elwood...) und mit A-Team-haften Betäubungstricks zu denen Jake angesichts seiner Flugangst greifen musste, schlug sich dass Bluesteam bis Madrid-Flughafen durch. Ich schaffte es dann auch die 15 minütige Rückfahrt auf knapp eine Stunde auszudehnen, ohne den Anschein des Ortskundigen je zu verlieren...
Ja, dann in der WG begann sich Jake direkt daran, ein ausgefeiltes Kultur- und Sightseeingprogramm zu entwerfen. Zu unserer großen Freude entdeckten wir hundert Meter weiter entfernt ein ganztägig geöffnetes Einkaufszentrum mit Bars, Spielhallen etc.
Wir machten es halt nicht wie herkömmliche Touristen. Unser Anliegen war das Viertel, den einfachen Menschen des Stadteils, der um 11 Uhr sein erstes Bierchen trinkt, bei einer gemütlichen Skatrunde zu beobachten.
Doch will dies nicht heißen, dass wir nur Bier getrunken und Skat in Kneipen im Einkaufszentrum gespielt hätten. Nein, wir haben auch im historischen Stadtzentrum und im nahegelegenen Toledo Bier getrunken und Skat gespielt. Insgesamt wurde uns auch nie langweilig.
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